Gospelday 2012

Bundesweiter Choraktionstag gegen Armut und Hunger

Gospelmusik wird in Deutschland immer populärer. Derzeit singen mehr als 100.000 Aktive in über 3.500 Chören. Mit der „Aktion Gospel für eine gerechtere Welt“ setzen sich bundesweit Chöre unter dem Motto „Singen. Handeln. Gospel leben.“ gegen Hunger und Armut und für Klimaschutz ein.

Zum Beispiel beim zweiten bundesweiten „Gospelday“ am 22. September 2012. Dann werden über 300 Chöre mit 12.000 Stimmen erwartet. Sogar Chöre aus dem europäischen Ausland und aus Afrika sind mit von der Partie.

„Ein unglaublicher Tag", freut sich Matthias Kleiböhmer vom Aktionsbüro Gospel für eine gerechtere Welt. „An jeder Ecke singt ein Chor. Gospel zwischen Kühltheke und Kanzel, vor dem Brandenburger Tor, auf der Zugspitze und in vielen Bahnhöfen.“

Pünklich um 12 Uhr mittags werden die Chöre gleichzeitig den Song „we can move mountains“ des Dänen Hans-Christian Jochimsen anstimmen. Mit dem Lied erinnern sie daran, dass 1 Milliarde Menschen hungern.

Das Vorbild für den Gospelday-Song „we can move mountains“ ist eine Episode aus dem Matthäusevangelium: Jesus zeigt, welche Veränderungen durch den Glauben möglich sind, indem er einen Jungen von der Epilepsie heilt. Auch wenn der Glaube kein Allheilmittel gegen Krankheiten und Unglück ist – die gemeinsame Erfahrung vieler Christen ist, dass der Glaube frei macht von Angst und scheinbar selbstverständliche Grenzen auflöst. Daher ist ein Ausspruch in dieser Episode zum Sprichwort geworden: „Der Glaube versetzt Berge“.

„Gospel für eine gerechtere Welt“ ist eine Initiative von „Brot für die Welt“, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) und der Creativen Kirche Witten. Schirmherr ist der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider. Weitere Partner sind die KD Bank für Kirche und Diakonie und die Bruderhilfe Pax Familienfürsorge.